Pressespiegel

Donnerstag, 09. Januar 2025Befragung von Eltern zur Schulwegssicherheit

Eine Befragung von 1.000 Eltern im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) untersuchte, wie Kinder sicher am Straßenverkehr teilnehmen können und welche Aspekte für sichere Schulwege wichtig sind. Auch wurde ermittelt, welche Kriterien Eltern berücksichtigen, wenn sie ihre Grundschulkinder allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren lassen möchten.

Knapp 20 % der Eltern bewerteten den Schulweg ihres Kindes als „eher unsicher“ oder „sehr unsicher“. Über 50-Jährige und Eltern aus kleinen Orten (unter 5.000 Einwohner) schätzten den Schulweg häufiger als „sehr sicher“ ein als jüngere Eltern unter 40 aus Großstädten. Insgesamt stuften 31 % den Schulweg ihres Kindes als „sehr sicher“ ein.

Für eine sichere Schulweggestaltung halten 88 % der Eltern gut sichtbare Querungsstellen für besonders wichtig, gefolgt von verkehrsberuhigten Bereichen und Tempo-30-Zonen (85 %). Für eine eigenständige Radfahrt ihres Kindes zur Schule ist es 84 % der Eltern wichtig, dass das Kind den Weg vorher oft mit ihnen geübt hat. Weitere entscheidende Faktoren sind das Verkehrsaufkommen (79 %), die Länge des Schulwegs (73 %) und die Anzahl der zu überquerenden Straßen (72 %). Nur 47 % legen besonderen Wert auf das Bestehen der Radfahrprüfung.

Zum Thema Verkehrserziehung gaben 58 % der Eltern an, dass Verkehrsregeln und sicheres Verhalten ausreichend in der Schule unterrichtet werden. 36 % wünschen sich jedoch mehr Engagement in diesem Bereich. 61 % sehen die Verantwortung für Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung vor allem bei sich selbst, während 29 % Eltern und Schule gleichermaßen in der Pflicht sehen.

Weitere interessante Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.dvr.de/publikationen/blickpunkt/repraesentative-forsa-befragung-schulwegsicherheit


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